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Geplante Windkraftanlagen der Gemeinde Großostheim

Der Gemeinderat von Großostheim beschloss das Gebiet an den Gemarkungsgrenzen zu Mömlingen und Schaafheim als favorisierte Fläche zur Errichtung von Windkraftanlagen in den Regionalplan:

Der Gemeinderat beschloss zwar mehrheitlich, die Fläche im Regionalplan aufzunehmen, doch erst an zweiter Stelle. Als klarer Favorit wurde die Potenzialfläche "Gottfrieds- und Hartgrundwald" gesehen. Das 298 Hektar große Areal gehört in weiten Teilen zum Gemeindegebiet, grenzt an Mömlingen und Schaafheim und könnte gut in Abstimmung mit den beiden Nachbarkommunen entwickelt werden. Zudem sei der Windertrag hier am höchsten. 
[Zitat aus dem Zeitungsartikel vom 29.03.2023 "Großostheim setzt auf Windkrat" im Main-Echo]

Die Fläche "Dachsberg" an der Grenze zur Gemeinde Niedernberg wurde nicht in den Regionalplan mit aufgenommen. Bemerkenswert ist allerdings, dass laut Energie-Atlas der Landes Bayern dort zumindest die gleichen Windverhältnisse wie an der Landesgrenze zu Hessen (Dorndiel und Schaafheim) sowie zur Gemeindegrenze zu Mömlingen herrschen.

Der gewählte Standort "Gottfrieds- und Hartgrundwald" bietet allerdings die Vorteile, dass die eigene Bevölkerung, außer die Gemeinde Wenigumstadt, möglichst wenig von den Windkraftanlagen wahrnimmt und dass zum anderen durch den Zusammenschluss von Schaafheim und Mömlingen hohe Kosten für die Stromtrasse eingespart werden.

Der Zusammenschluss der Gemeinden hat allerdings zur Folge, dass nahe gelegene Gemeinden wie Dorndiel und Wenigumstadt einen Windpark mit mindestens 15 Windkraftanlagen direkt vor ihrer Haustüre errichtet bekommen. (Siehe Grafik auf Seite „Windparks“)

Die genaue Anzahl und die Anlagentypen sind bisher nicht bekannt.


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